Byron flitzt

Hier wie versprochen mal zwei Videos :)

Wenn man nun ein Vergleichvideo zur Situation vor einem Jahr hätte, wäre das natürlich noch besser aber es geht auch einfacher mit Worten: Vor einem Jahr hätte man auf dem Video keinen Hund gesehen, da Byron bei diesen Feldern jede Chance genutzt hätte, um stiften zu gehen :D
Mit täglichem Training und meiner ständigen Verbindung zu Michaela nach Thüringen und dem dortigen Training (auch mit Wild, wie schon weiter unten beschrieben), haben wir es geschafft, Byron zu einem braven alltagstauglichen Hund zu formen, der sichtlich Spass daran hat und sein Leben ohne Leine genießen darf…
Der einfache Pfiff heißt bei uns “Komm ran, egal was Du machst und zwar sofort”. Am Ende des Videos das leise Pfeifen, wenn Byron bei mir ist, heißt “laaaangsam, halte Dich bei mir auf, bis ich Dir ein “OK” gebe” (daher flitzt Byron auch bei den zwei ersten Pfiffen direkt wieder los, weil er weiß, dass das so in Ordnung ist, der einzelne Pfiff heißt lediglich, rankommen, Kommando abwarten, kommt kein Kommando wieder freie Fahrt :) ).

Auf dem zweiten Video sieht man Byron und mich bei einer “Suche” (allerdings ohne Wild, hab ja schließlich kein eigenes Revier). Ich war mit Sven auf “der Höh” und habe mir verschiedene gemähte Wiesen gesucht, auf denen wir das heute geübt haben.
Die Suche ist nicht perfekt, ich hatte vorher schon 2 mit ihm gemacht und er und ich waren auch schon müde :) Mir geht es um die Sache an sich… ich möchte hiermit keine perfekte Setter-Suche zeigen sondern zeigen, wie ich mit Byron, der Pfeife usw. arbeite und wie unsere tägliche Arbeit aussieht.

Ich habe vorher nun fast ein Jahr lang jeden Tag auf unsren Spaziergängen und mind. einmal die Woche auf einem relativ begrenzten Feld bei meinen Eltern das “Schicken”, den “Wendepfiff” usw. geübt, bis es ein Automatismus war (ebenso wie das “Ranpfeifen bzw. Stoppfeifen” aus dem 1. Video). Unterstützt habe ich das zu Beginn mit der Schleppleine / Wurfkette und Byrons Lieblingsspielzeug (sein Schleudi) als Motivation / Belohnung. Nach und nach hab ich es ausgebaut und kann damit Byron nun absolut auspowern. Er liebt es, mir macht es riesigen Spass und auch ohne Wild ist es eine prima Beschäftigung für ihn geworden.
Wichtig ist, dass der Hund irgendwann alles automatisch macht, dafür braucht es zig Wiederholungen, absolute Konsequenz (daher die Schleppleine), Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer und immer wieder Spass an der Sache…

Die Krönung wird nun natürlich noch sein, dass er irgendwann dabei Wild findet, aus vollem Lauf vorsteht und auch beim Abstreichen gehorsam ist.
Von Vögeln usw. kann ich ihn mittlerweile problemlos abrufen, er schaut nach mir und nimmt mich ernst.
Auch das Vorstehen an ausgesetztem Wild usw. klappt super, die Kunst wird nun eben sein, alles zu festigen und irgendwann eine Prüfung zu bestehen (Jugendprüfungen sind nun eben nicht mehr drin, da gibt es noch etwas “laschere” Regeln).

Ich finde, dass wir verdammt stoz auf uns sein können und egal was nun kommt, Byron ist ein berechenbarer Hund geworden, gut erzogen, alltagstauglich und kann trotz seiner Weite im Freilauf, sein Leben als Setter genießen.

Weiter gehts!

Ich werde versuchen, noch aktuelle Bilder und Videos von unserem Ausbildungsstand im “Apport” zu machen und ebenfalls zu posten :)

Die komplette Ausbildung im Detail zu beschreiben ist schwer… Michaela hat auf ihrer Seite www.working-gundogs.de unter Artikel einiges beschrieben und wer Interesse hat, kann sich ja gerne bei ihr melden :)

1 Kommentar »

katharina am Juli 24th 2010 in Allgemein

1 Kommentar zu “Byron flitzt”

  1. Aiko schrieb am 28 Jul 2010 um 09:51 #

    Hallo Katharina – hi Byron, ein dickes – dickes und herzliches Kompliment – was Ihr beide da geschaffen habt ist mehr als vorbildlich. Wahnsinn! Ihr könnt richtig glücklich und stolz darüber sein.
    Großen Respekt – mein Frauchen weiß – wovon sie redet!
    Wuff und LG
    Aiko

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